Nachdenkliche Worte

Dr. Christian Hinsch, Präsident der IHK Hannover, in der Stadthalle Göttingen
Dr. Christian Hinsch, Präsident der IHK Hannover, in der Stadthalle Göttingen

 

Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Göttingen hörten die rund 650 geladenen Gäste aus Wirtschaft und Politik in der Stadthalle Göttingen am gestrigen Abend durchaus nachdenkliche Worte.


Umfragen der IHK aus dem Herbst zeigten, die möglicherweise zukünftig in Richtung Protektionismus tendierende Wirtschaftspolitik von Ländern wie den USA trübe die Stimmung bei den Unternehmen der Region ein, sagte Dr. Christian Hinsch Präsident der IHK Hannover in seiner Rede. Auch der Fachkräftemangel bereite ihnen Sorgen. Hinsch appellierte in diesem Zusammenhang an die Anwesenden, die akademische Bildung nicht, wie in den letzten Jahrzehnten in Deutschland geschehen, zu überhöhen. Schließlich habe Deutschland keinen Akademiker- sondern einen Fachkräftemangel, so sein Fazit.


Versöhnlicher klangen die Worte von IHK-Vizepräsidentin Birgitt Witter-Wirsam im Anschluss. Sie lobte das Südniedersachsenprogramm der Landesregierung. Insgesamt 90 Millionen Euro Fördermittel flössen bereits jetzt in die Region. Dies mache Mut hinsichtlich der wirtschaftlichen Zukunft. Auch der Ausbau des schnellen Internets, einem der wichtigsten Standortfaktoren in der Zeit der Digitalisierung, sei in den letzten Jahren gut vorangekommen. Sie appellierte allerdings, hier nicht nachzulassen: „Dort wo noch Versorgungslücken bestehen, müssen diese kurzfristig geschlossen werden.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Robin Kreide  

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