UMG baut neues MRT-Gebäude

Mobile Kränen laden die vorgefertigten Module ab.

Mit dem Bau des MRT-Gebäudes startet im Jahr 2014 das erste der Bauvorhaben aus dem Generalentwicklungsplan für die UMG. Es soll Mitte des Jahres 2014 in Betrieb genommen werden und hat eine Grundfläche von 781 m² und eine Baufläche von 1.000 m². Das Projekt finanziert die UMG selbst. Die Baukosten betragen etwa 4 Millionen Euro, dazu kommen die Kosten für die beiden neuen, innovativen MRT-Geräte: Der MRT für die Herzforschung kostet 2 Millionen Euro, der MRT für den klinischen Einsatz knapp eine Millionen Euro.

Das neue MRT-Gebäude wird aus vorgefertigten Modulen erstellt. Im Zeitraum zwischen Spatenstich Ende 2012 bis Baubeginn im Januar 2014 wurden die Planungsarbeiten an der UMG und die Aufbereitung der 16 Module in Süddeutschland vorgenommen. Diese Vorarbeiten verkürzen die Bauzeit erheblich auf nur sechs Monate.

In dieser Woche lieferten mehrere Schwerlasttransporter insgesamt 16 Modulcontainer, an beiden Tagen jeweils acht Stück. Die Anlieferung auf Schwerlasttransportern startete in den Nachtstunden ab etwa 2:00 Uhr; jeweils ab 7:30 Uhr haben dann im Stundentakt Großkräne die Module von den Transportern abgeladen und auf der Baustelle zusammengeführt. Dem ganzen Anlieferungs- und Aufbauverfahren liegt eine ausgeklügelte Logistik zugrunde.

„Wir freuen uns, dass es mit den Bauarbeiten zum Generalentwicklungsplan an der Universitätsmedizin Göttingen losgeht“, sagt Dr. Sebastian Freytag, Vorstand Wirtschaftsführung und Administration. „Nach den gründlichen Vorplanungen und Vorarbeiten sind die Bauarbeiten für den MRT-Forschungsbau heute ein wichtiges und gutes Signal für den Fortschritt beim gesamten Neubauvorhaben der UMG.“

Foto: Universitätsmedizin Göttingen

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