Zeiten der Verunsicherung

Sparkassen-Vorstand Rainer Hald beim Neujahrsempfang
Sparkassen-Vorstand Rainer Hald beim Neujahrsempfang

 

Den mit rund 1000 Gästen gut besuchten Neujahrsempfang der Sparkasse Göttingen nahm ihr Vorstandsvorsitzender Rainer Hald zum Anlass, um in seiner Rede auf die vielen Unsicherheiten, die aktuell weltweit existierten, hinzuweisen: Der Brexit, ein Populist als neuer US-Präsdident und ein Superwahljahr in Europa. Auch die immer schneller werdende Verbreitung von kurzlebigen Nachrichten in den sozialen Medien verstärke das Gefühl der Verunsicherung bei vielen Menschen.

Die politischen Risiken in diesem Jahr würden für die Konjunktur und die Kapitalmärkte sicherlich eine spürbare Rolle spielen, prognostizierte Hald. Die von ihm 2016 vorhergesagte und nun eingetretene Bankenkrise in Italien werde wohl politisch gelöst – zu Lasten aller EU-Steuerzahler.

Die volkswirtschaftlich eigentlich sinnvolle und von vielen Experten erwartete Zinserhöhung sieht die Sparkasse nicht kommen. Die EZB werde bei ihren Zinsentscheidungen politisch agieren, da die hochverschuldeten EU-Länder in Südeuropa, eine Zinserhöhung nicht ohne eine erneute Eurokrise oder einen extremen politischen Linksruck oder überstehen würden.

Regional betonte Rainer Hald sei die Sparkasse eine „verlässliche Größe im Leben der Kunden und der Menschen in der Region – in Zeiten einer immer verrückteren, schnelleren Welt.“ Hald lobte in diesem Zusammenhang auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geldhauses und dankte für ihren täglichen Einsatz für den Kunden.

Die Spende aus den Eintrittsgeldern ging an die Göttinger Musa und den Förderverein Stolle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Robin Kreide  

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