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ASC Göttingen hat umgebaut

Bogenscheiben und Bogensportler

 

Das Bogensportgelände des ASC Göttingen ist nach einem Umbau, bei dem die Vereinsmitglieder kräftig mit anpackten, jetzt barrierefrei. „Das Ziel war es, unseren Bogensportlerinnen und Bogensportlern, die im Rollstuhl sitzen, die volle Inklusion in den normalen Sportbetrieb zu ermöglichen“, sagte Hartmut Stöpler, Fachbereichsleiter Bogensport beim ASC 1846, bei der Eröffnung. Das ist gelungen. Zwei Jahre habe es von der Idee bis zur Fertigstellung gedauert. „Das finde ich eine gute Zeit für ein so umfangreiches Projekt“, so sein Fazit. Geschaffen wurde ein barrierefreier Zugang vom Eingangstor des Geländes bis zum Bogenhaus und von dort aus bis zur Abschusslinie. Rollstuhlfahrerin Flora Kliem ist begeistert: „Ich kann jetzt vollkommen selbstständig mein Material aus dem Bogenhaus holen und meine geschossenen Pfeile selbst zurückholen.“ Den barrierefreien Zugang zu den Scheiben zu ermöglichen, war nicht ganz einfach, schließlich sollte die Wiese zwischen Abschussstelle und Scheiben erhalten bleiben. Die Lösung sind flexible Elemente, die auf dem Rasen ausgelegt werden, und ihn für Rollstühle befahrbar machen. „Damit bleiben wir flexibel. Schließlich wird beim Bogensport je nach Fähigkeit auf unterschiedliche Distanzen geschossen“, freut sich Stöpler.


„Inklusion heißt für uns nicht nur, neue Zielgruppen zu erschließen“, erläutert ASC-Geschäftsleiter Christian Steinmetz. „Unser Ziel ist es, allen Mitgliedern Zugang zu möglichst allen Sportarten zu ermöglichen. Gerade beim Bogensport hatten wir immer die Anregung bekommen, hier noch mehr für die Barrierefreiheit zu tun.“

 

 

 

 

 

Foto Teaser und Artikel: ASC

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