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Bad Gandersheim lockt

Bad Gandersheimer Dom

 

Im Jahr 1959 fanden mit einer Aufführung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ die ersten Gandersheimer Domfestspiele statt. Seitdem hat die „fünfte Gandersheimer Jahreszeit“ vor der romanischen Stiftskirche ihr Zuhause gefunden und lockt alljährlich Zuschauer aus ganz Deutschland. Während der Spielzeit 2019 werden fünf Inszenierungen zu sehen sein. Der Vorverkauf für sie Stücke vor dem Dom läuft sehr gut, ebenso der für das Studiostück, das in Brunshausen aufgeführt wird.


Als echter Renner erweist sich dabei nach Angaben der Festspielleitung „Spatz und Engel – die Geschichte der Freundschaft zwischen Marlene Dietrich und Edith Piaf“ erwiesen. Das Stück über die beiden Diven des Chansons ist mit Miriam Schwan und Sylvia Heckendorn prominent besetzt. „Spatz und Engel“ unternimmt in der Inszenierung von Sandra Wissmann mit den bekanntesten Liedern der beiden Chanteusen („Je ne regrette rien“, „Milord“, „Sag mir, wo die Blumen sind“) eine Zeitreise, die geprägt ist von Prunk, Ruhm, Leidenschaft, tiefer Trauer und schönen Erinnerungen.


Frankreich kommt auch im zweiten Stück vor. Emotional und bildgewaltig entwickelt sich beim Glöckner von Notre Dame die Geschichte um den buckligen Quasimodo, den Glöckner der Kathedrale Notre Dame von Paris.


Im dritten Stück, dem „Zauberer von Oz“, wird die Heldin durch einen Wirbelsturm ins wunderbare Land Oz geweht. Dort trifft sie auf eine Vogelscheuche, einen Blechmann und einen ängstlichen Löwen, die sich Dorothy anschließen, um mit ihr zum Zauberer von Oz zu gelangen, der ihr helfen soll, wieder nach Hause zu kommen.


Mit „Hair“ ist in diesem Jahr außerdem eines der berühmtesten Musicals aller Zeiten zu sehen. Es erzählt vom damals völlig neuen Lebensgefühl der Hippie-Generation und ist mit seiner Gesellschaftskritik auch ein halbes Jahrhundert nach der Uraufführung von beunruhigender Aktualität.


Im kulinarischen Schauspiel mit Musik „Al dente! – Ich bin hier Le Chef“ von Fehmi Göklü und Sarah Speiser schließlich strebt ein Maître de Cuisine nach geschmacklicher Perfektion und einer persönlichen Handschrift. Er will das, wovon jeder Koch träumt: Endlich sein eigenes Gericht mit einem „à la“ vor seinem Namen.

 


www.gandersheimer-domfestspiele.de

Karten gibt es im Ticketshop von in göttingen:
www.ingoettingen-magazin.de

 

 

 

Foto Teaser/Artikel: Michael Mehle

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