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Erbliches Risiko Krebs

Ausstellungsplakat mit Besucherin

 

edes Jahr erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen an Brustkrebs und 8.000 Frauen an Eierstockkrebs. Bis zu einem Fünftel der Erkrankten hat eine genetische Veränderung zum Beispiel in den so genannten BRCA-Genen (engl. breast cancer, dt. Brustkrebs), die auch an ihre Kinder vererbt werden kann. In diesen Familien kommen Krebserkrankungen deshalb deutlich häufiger vor und dies oftmals auch in einem sehr frühen Alter.


Ab dem 16. Mai ist im Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) die Wanderausstellung „ANSICHTSSACHE. Wissen und Entscheidungen bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs“ zu sehen. Die Ausstellung fußt auf dem gleichnamigen Bildband, der im vergangenen Jahr vom Selbsthilfeverband BRCA-Netzwerk e. V. herausgegeben wurde. 17 Frauen haben sich dafür fotografieren lassen. Das Ergebnis sind mutige, lebensbejahende Bilder. Die Wanderausstellung möchte betroffenen Frauen und Familien zeigen, wie zum Beispiel eine Brustrekonstruktion aussehen kann, sie will Ängste nehmen und Entscheidungshilfen bieten. Nachdem die Ausstellung unter anderem bereits in der Berliner Charité und dem Hamburger UKE zu sehen war, wird sie jetzt bis zum 07. Juni 2018 in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der UMG präsentiert.

 

 

 



 

 

Foto Teaser und Artikel: Tamara Pribaten

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