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Neue Spielzeit vorgestellt

Das DT-Team

 

In der letzten Woche präsentierten DT-Intendant Erich Sidler und sein Team die kommende Spielzeit 2018/19, seine nunmehr fünfte am Deutschen Theater Göttingen.

Auch die Spielzeit 2018/19 beginnt mit einer dreiwöchigen Inszenierung in der DT - X Tiefgarage. In diesem Jahr gibt es dort »In Alice Welt« zu sehen, einer Theaterfassung nach den Romanen von Lewis Caroll. Beschließen wird das Deutsche Theater Göttingen zudem erneut mit einer Ensuite-Produktion, nämlich David Bowies Musical »Lazarus« im DT - 1.


Thematisch changiert das Theaterjahr 2018/19 zwischen Mensch, System und Finanzkrise. Mit »Die Blechtrommel« von Günter Grass, Shakespeares' »Macbeth« und Maxim Gorkis »Wassa Schelesnowa« sind echte Klassiker des Menschlichen und des Theaters auf der Bühne zu sehen. Finanziell kriselt es hingegen in der Farce »Die melancholische Seite meines Steuerberaters« mit dem sich, der eigens seitens des Deutschen Theater Göttingen mit dem Schreiben beauftragte Autor Lukas Linder, den Geschehnissen rund um den Betrug der "Göttinger Gruppe" an hunderttausenden Kleinanlegern widemt. Ganz konkreten ökonomischen Bezug nimmt auch die Arbeit »10 Jahre Finanzkrise«, die der Göttinger Soziologe Prof. Dr. Sascha Münnich gemeinsam mit Regisseur Jan Philipp Stange erarbeiten wird. Das Stück wird in der Universität Göttingen gezeigt werden.


Systemische Fragen stellen sich in der Spielzeit 2018/19 die Uraufführung »Mensch - Verlust - Mensch« des Regisseurs Thomas Dannemann, der kürzlich Eugène Ionescos »Die Nashörner« zur Premiere im DT - 1 brachte sowie die Komödie »Außer Kontrolle« von Ray Cooney rund um die Verstrickungen eines Politikers in einen Kriminalfall.


Aber auch die Psyche des Menschen steht in der Spielzeit 2018/19 im thematischen Blickfeld des Theaters, etwa in der musikalischen Uraufführung »Schwanengesang« die nach Franz Schubert den großen Fragen des Lebens und Sterbens nachspürt. Darüber hinaus lebt in »4.48 Psychose« der britischen Dramatikerin Sarah Kane mit der choreographisch-sprachlichen Inszenierung des Tänzers Valentí Rocamora i Torà die Depression einer Nacht auf. Düsteren Nervenkitzel bietet auch die Produktion »Die Frau in Schwarz« im DT- X Keller, die Geschichte einer geisterhaften Begegnung mit einem britischen Spuk, einem der erfolgreichsten Stücke am Londoner Westend.


Für das jüngste Publikum lebt mit »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer« ein Kinderbuchklassiker wieder auf. Und in Marius von Mayenburgs »Märtyrer« ist zu erleben, dass Radikalisierung im Jugendalter nicht immer gewohnte Wege geht.




Das Foto zeigt von links nach rechts:
Gabriele Michel-Frei, Verena von Waldow, Matthias Heid, Jascha Fendel,
Sara Örtel, Sandra Hinz, Marcus Weide, Erich Sidler, Mathias Putterer,
Inge Mathes, Sonja Bachmann

 

 

Foto: Ilka Daerr

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