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Neujahrsempfang des Göttinger Oberbürgermeisters

Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters

 


Mehr als 500 Gäste waren zum traditionellen Neujahrsempfang des Göttinger Oberbürgermeisters in die Stadthalle gekommen. Unter anderem waren alle Inhaber der sogenannten „Ehrenamtskarte“ eingeladen worden, denen Rolf-Georg Köhler in seiner Rede ausdrücklich für ihr Engagement dankte.  


Er ging darin auch auf den Umbau der Stadthalle ein. Die Bauarbeiten sollen im November starten und bis Ende 2020 dauern. Auch das Otfried-Müller-Haus, in dem das Junge Theater und das KAZ beheimatet sind, wird saniert. Außerdem müsse es in Göttingen um die Sanierung der Schulen und die Erhaltung sonstiger Infrastruktur gehen. Auch für die weitere Erneuerung der Innenstadt sind bis 2021 knapp 140 Millionen Euro vorgesehen.


Als Herausforderung sieht das Stadtoberhaupt noch immer den Wohnungsbau. Einem hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum steht eine aus seiner Sicht unzureichende finanzielle Förderung durch den Bund gegenüber. Anders als in den 1950er- und 1960er-Jahren gehe man heute nur halbherzig vor. Es sei zwar ein milliardenschweres Programm aufgelegt worden. Heruntergebrochen auf die einzelne Region seien die Fördermittel aber viel zu gering. Hier werde den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen gestreut.


Zufrieden äußerte sich Köhler zur Haushaltslage. Die sei stabil. Die Bedingungen des sogenanten Zukunftsvertrages mit dem Land zur Entschuldung seien erfüllt, fünf Jahre vor Vertragsende. Göttingen sei wieder handlungsfähig. Dennoch sei Göttingen keine wohlhabende Stadt. Es gäbe keine nennenswerten finanziellen Polster. Somit sei auch in den nächsten Jahren weiterhin Umsicht bei der Finanzplanung gefragt. 

 

 

 

 

 

 

Foto: Robin Kreide

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