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"Nicht mehr ganz so arm wie früher"

Rolf-Georg Köhler

 

Wegen des Umbaus der Stadthalle fand der diesjährige Neujahrsempfang des Göttinger Oberbürgermeisters zum ersten Mal in seiner Geschichte in der Lokhalle statt. Den mehreren hundert Gästen erläuterte Rolf-Georg viele der Anliegen der Stadt. So solle Göttingen etwa noch fahrradfreundlicher und damit klimafreundlicher werden. Der jetzt durchgängige Fahrradschnellweg von Bovenden nach Rosdorf sei ein erster wichtiger Schritt hierzu. Dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum solle das bereits vor einiger Zeit aus der Taufe gehobenen „Bündnis für bezahlbares Wohnen” entgegen wirken: Bis 2021 sind dadurch rund 3,5 Millionen Euro zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus vorgesehen. Die zuletzt stark gestiegenen Baupreise machten Bauen jedoch generell teurer, so Köhler. Welche Auswirkungen dies auf zahlreiche Großprojekte,wie die Stadthallensanierung haben werde, sagte er nicht.


Um generell Überraschungen angesichts notwendiger Investitionen in den kommenden Jahren vorzubeugen, sei erstmals in der Haushaltsgeschichte das Zukunftsinvestitionsprogramm aufgestellt worden. Darin werden Investitionsprojekte und deren mögliche Kosten bis 2033 aufgelistet.

 
Zur aktuellen Kassenlage der Stadt sagte Köhler: "Göttingen ist trotz der guten Ausgangslage nicht etwa reich. Wir sind nur nicht mehr ganz so arm wie früher. Meine Devise lautet daher 'Investieren, wo es nötig ist'". Nötig sei etwa, den lange vernachlässigten Bestand an öffentlichen Gebäude und Infrastruktur wieder auf Zukunftskurs zu bringen.

Foto Teaser und Artikel: Robin Kreide

 

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