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Volkskrankheit Bluthochdruck

Dr. Egbert G. Schulz in einer Interviewsituation

 

Anlässlich des gestrigen Welthypertonietag wiesen das Blutdruckinstitut Göttingen e. V. und das Nephrologische Zentrum Göttingen auf das Programm der ISH (International Society of Hypertension) hin, das unter dem Motto "MMM18" (May Measurement Mounth) weltweit von Mai bis Juli zu Blutdruckmessungen aufruft.


Im letzten Jahr wurden weltweit über eine Million Blutdruckmessungen durchgeführt. In diesem Jahr sollen es deutlich mehr werden, hat sich die Deutsche Hochdruckliga in Kooperation mit der ISH (International Society of Hypertension) zum Ziel gesetzt. Dabei werden das Blutdruckinstitut Göttingen und das Nephrologische Zentrum Göttingen (NZG) tatkräftig unterstützen.


"Etwa 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland sind von Bluthochdruck (arterieller Hypertonie) betroffen. Das ist fast jeder Dritte. Bluthochdruck ist gut behandelbar. Unbehandelt kann er zu schweren Folgeerkrankungen führen. Denn er ist Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit für viele Herzinfarkte und Schlaganfälle verantwortlich", sagt Dr. Egbert G. Schulz, Leitender Arzt im Nephrologischen Zentrum Göttingen und Vorstand des Blutdruckinstituts Göttingen e.V.


Im Vorjahr wurde europaweit erstmals die notwendige Technik zur dezentralen Datenverarbeitung von Bluthochdruckwerten im Nephrologischen Zentrum Göttingen installiert. Das Blutdruckinstitut Göttingen ist maßgeblich an dem wissenschaftlichen Projekt EUSTAR beteiligt, welches die gemeinsame Blutdruckeinstellung von Arzt und Patient verbessern soll.

 

Das Europäische Telemedizin-Register EUSTAR soll an den 170 europäischen Hypertonie-Exzellenzzentren der Europäischen Hypertonie-Gesellschaft ESH die auf dem Gebiet der arteriellen Hypertonie wissenschaftlich am besten evaluierte Telemedizin-Methode in nahezu sämtlichen Teilgebieten der Bluthochdruckerkrankung untersuchen und helfen, epidemiologische Daten in Europa zu sammeln. Es geht darum, genauer herauszufinden, wie hoch die Zahlen schlecht eingestellter Hypertoniker, Patienten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie bei Risiko-Schwangere, Kindern und Jugendlichen sind.

 

 



 

 

Foto Teaser und Artikel: Blutdruckinstitut Göttingen e. V.

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